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Rauchen mit 20: Der Beginn von Lungenkrebs?

Junges Rauchen, der Beginn von Lungenkrebs?

Ein oder zwei Zigaretten bei Treffen mit Freunden oder gelegentliches Rauchen bei Stress. Viele Leute denken: „Das ist schon in Ordnung.“ Aber neue Forschungen zeigen, dass leichte Rauchgewohnheiten, die in jungen Jahren begonnen wurden, Jahrzehnte später zu einem erhöhten Lungenkrebsrisiko führen können. Insbesondere gibt es Analysen, die besagen, dass die Dauer des Rauchens wichtiger ist als die Menge.

Erhöht leichtes Rauchen das Lungenkrebsrisiko? Studienergebnisse

Kernpunkte der Studienergebnisse

Forscher des U.S. Department of Veterans Affairs haben Forschungsergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass die Raucherdauer Risikogruppen besser identifizieren kann als die derzeitigen Lungenkrebs-Screening-Kriterien. Die in den USA derzeit verwendeten Lungenkrebs-Screening-Kriterien basieren auf dem „Packungsjahre“-Ansatz. Dies ist eine Methode, bei der das Risiko durch Multiplikation der Anzahl der täglich gerauchten Packungen mit der Anzahl der Raucherjahre berechnet wird. Die Forscher wiesen darauf hin, dass diese Methode möglicherweise das Risiko von Langzeit-Gelegenheitsrauchern oder sozialen Rauchern nicht ausreichend widerspiegelt.

Forschungsmethoden und Ergebnisse

Die Forscher analysierten Daten von über 960.000 Veteranen im Alter von 50 bis 80 Jahren. Diese wurden in große Kohorten unterteilt, darunter aktuelle Raucher, ehemalige Raucher und Nichtraucher, und die Raucherdauer-Kriterien, die sich auf „20 Jahre oder mehr Rauchen“ konzentrierten, wurden mit den bestehenden Packungsjahre-Kriterien verglichen. Als Ergebnis zeigten die Raucherdauer-Kriterien eine ähnliche oder in einigen Fällen höhere Vorhersageleistung als die bestehenden Packungsjahre-Kriterien. Konkret waren 45,6 % der Teilnehmer nach den bestehenden Screening-Kriterien für das Screening berechtigt, aber diese Zahl stieg auf 59,4 %, als die Raucherdauer-Kriterien angewendet wurden.

Reduzierung von übersehenen Lungenkrebsfällen

Bemerkenswerter ist, dass die Anzahl der übersehenen Lungenkrebsfälle zurückging. Nach den bestehenden Kriterien wurden 17,1 % der Lungenkrebsfälle von der Untersuchung ausgeschlossen, aber nach den Raucherdauer-Kriterien sank dieser Anteil auf 7,5 %. Die Forscher erklärten, dass die bestehenden Methoden Raucher, die täglich große Mengen rauchen, gut identifizieren, aber die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Personen, bei denen sich das Risiko über lange Zeiträume angesammelt hat, übersehen werden, auch wenn sie nur geringe Mengen rauchen.

Die Bedeutung des Rauchstopps

Diese Studie widerlegt nicht die Bedeutung des Rauchstopps. Experten erklären, dass die Zeit, in der das Krebsrisiko nach dem Rauchstopp am stärksten sinkt, die ersten 10 Jahre sind. Das durch Rauchen verursachte Risiko verschwindet jedoch nicht vollständig, und die Studie zeigt, dass leichte Rauchgewohnheiten in jungen Jahren die Lungen Gesundheit über lange Zeiträume beeinträchtigen können.

Natürlich hat diese Studie die Einschränkung, dass sie sich im Stadium einer Präsentation auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology befindet und kein formeller wissenschaftlicher Artikel ist. Außerdem ist eine zusätzliche Überprüfung erforderlich, ob sie auf die allgemeine Bevölkerung angewendet werden kann, da die Studienteilnehmer größtenteils männliche Veteranen waren.

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