Das Yeongdo Hospital in Busan setzt neue Maßstäbe in der Notfallchirurgie
Das Yeongdo Hospital in Busan setzt neue Maßstäbe in der Notfallchirurgie. Patienten, die mitten in der Nacht starke Bauchschmerzen haben und eine Blinddarmentzündung oder Gallenblasenentzündung vermuten, rufen oft den Notruf, finden aber kein Krankenhaus für eine Operation und verpassen dadurch die goldene Zeit. Das Yeongdo Hospital verfügt jedoch über ein System, das 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag Notfalloperationen ermöglicht.
Geschichte des Yeongdo Hospitals und Ernennung zum umfassenden Sekundär-General Hospital
Das Yeongdo Hospital, das 1981 als Yeongdo Chirurgische Klinik von Dr. Jeong Jun-hwan gegründet wurde, feierte am 1. dieses Monats sein 45-jähriges Bestehen. Am selben Tag wurde es auch vom Ministerium für Gesundheit und Soziales als umfassendes Sekundär-General Hospital anerkannt. Ein solches Krankenhaus behandelt zeitnah Patienten mit mittelschweren Erkrankungen und Notfallpatienten in der Region und fungiert als Bindeglied im medizinischen Versorgungssystem zwischen lokalen Kliniken und tertiären Spitzenzentren.
Die Vision von Krankenhausdirektor Jeong Do-hyeon
Direktor Jeong betrachtet die chirurgische Notfallversorgung als Kernaufgabe des Krankenhauses. Der Grund, warum er sich für den Weg als Chirurg entschied, war seine Erfahrung, in Busan aufzuwachsen. Während seiner Ausbildung am Seoul National University Hospital war er schockiert, als er sah, wie Patienten aus Busan und Jeonnam nach Seoul reisen mussten, um sich einer Blinddarmoperation zu unterziehen. Er schwor sich: „Ich möchte ein Chirurg werden, der es den Menschen in Busan ermöglicht, sich in Busan vertrauensvoll operieren zu lassen.“
Die Bedeutung der Notfallchirurgie und die Rolle des Yeongdo Hospitals
Die Notfallchirurgie ist auch der Daseinszweck der Chirurgie. Die am häufigsten durchgeführte Notfalloperation im Yeongdo Hospital ist die laparoskopische Cholezystektomie. Im vergangenen Jahr wurden im Yeongdo Hospital 101 Notfall-laparoskopische Cholezystektomien durchgeführt. In letzter Zeit nimmt die Zahl älterer Patienten zu, und die Angemessenheit einer Operation wird nicht vom Alter, sondern vom allgemeinen Gesundheitszustand bestimmt.
- Auch 90-jährige Patienten können operiert werden, während bei 70-Jährigen ein hohes Operationsrisiko bestehen kann.
- Vor der Operation wird die Herzfunktion eingehend beurteilt.
- Bei einem Notfallpatienten werden die Untersuchungen so schnell wie möglich durchgeführt, bevor mit der Operation begonnen wird.
Die Notwendigkeit eines nachhaltigen Notfallchirurgie-Systems
Direktor Jeong betonte: „Notfallchirurgie ist kein Bereich, der automatisiert werden kann, daher ist eine Aufstockung des Personals erforderlich.“ Obwohl das Notfallchirurgie-System des Yeongdo Hospitals stark von Direktor Jeong Do-hyeons Engagement abhängt, ist für die Nachhaltigkeit mehr Personal erforderlich. Er bezeichnete die aktuelle Zeit als „Blütezeit der chirurgischen Notfallversorgung in regionalen Allgemeinkrankenhäusern“ und äußerte seine Besorgnis über den Mangel an jungen Chirurgen.
Ob das Yeongdo Hospital seine Fähigkeit, Notfallpatienten in der Region schnell aufzunehmen und zu operieren, auch in Zukunft aufrechterhalten kann, hängt von der Personalaufstockung und den Kooperationssystemen ab. Er betonte, dass die Frage der chirurgischen Notfallversorgung in der Region nicht nur ein Problem des Yeongdo Hospitals sei, sondern eine Aufgabe, die unsere Region und darüber hinaus ganz Korea lösen muss. Das Yeongdo Hospital strebt danach, ein wichtiger Pfeiler bei der Lösung dieser Aufgabe zu sein.
