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Hinweise und Tipps für Besuche im Pflegeheim

Hinweise und Tipps für Besuche im Pflegeheim

Die Unterbringung der Eltern in einem Pflegeheim ist für viele Angehörige eine Entscheidung, die gut überlegt sein will. Manche sehen es immer noch als eine Art "moderne Form der Aussetzung", doch die Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung bedeutet nicht das Ende der familiären Fürsorge. Vielmehr kann es als eine Möglichkeit betrachtet werden, eine Last zu teilen, die für Familien schwer zu tragen ist, indem man professionelle Pflege in Anspruch nimmt.

Wie man mit Eltern in einem Pflegeheim kommuniziert

Han Jong-yeon, der über vier Jahre als Pflegekraft gearbeitet hat, stimmt der Aussage, dass die Unterbringung von Eltern in einem Pflegeheim eine moderne Form der Aussetzung sei, nicht zu. Er berichtet, dass sich die Wahrnehmung von Pflegeeinrichtungen in letzter Zeit wandelt und dass immer mehr jüngere Angehörige detaillierte Selbstvorstellungen mit den Eigenschaften und Lebensgewohnheiten ihrer Eltern einreichen. Auch die Zahl der Familien, die häufiger zu Besuch kommen, nimmt zu.

Die Bedeutung regelmäßiger Besuche

Experten sagen, dass es keine "ideale Besuchsanzahl" gibt, die für alle Heimbewohner gilt. Die Besuche hängen vom kognitiven Zustand, der körperlichen Verfassung und dem Grad der Eingewöhnung des Bewohners ab. Wichtig ist daher, die Besuche regelmäßig durchzuführen, damit die Eltern die Besuche erwarten können.

  • In der Anfangszeit der Aufnahme werden etwa zwei Besuche pro Woche empfohlen.
  • Bereiten Sie Fragen vor, um den Eingewöhnungszustand Ihrer Eltern während des Besuchs zu überprüfen.
  • Nach der Eingewöhnungsphase sind ein Besuch pro Woche oder alle zwei Wochen realistisch.
  • Es ist auch ratsam, zwischen den Besuchen Telefonate oder Videoanrufe zu nutzen.

Worauf Sie bei Besuchen achten sollten

Bei Besuchen sollten Angehörige nicht nur wiederholt fragen: "Geht es Ihnen gut?". Stattdessen ist es wichtig, den Zustand Ihrer Eltern durch Fragen wie die folgenden genauer zu erfassen:

  • Was ist Ihr Lieblingsgericht?
  • Wer ist Ihr bester Freund im Zimmer?
  • Welches Programm gefällt Ihnen am besten?
  • Bekommen Sie Hilfe, wenn Sie zur Toilette gehen müssen?

Solche Fragen tragen wesentlich zur emotionalen Stabilität Ihrer Eltern bei. Darüber hinaus ist es wichtig, den Gesundheitszustand Ihrer Eltern zu überprüfen, indem Sie beispielsweise Gewichtsveränderungen oder Anzeichen von Infektionen feststellen.

Besuche in einem Pflegekrankenhaus

Im Gegensatz zu einem Pflegeheim ist ein Pflegekrankenhaus ein Ort, an dem medizinische Behandlungen durchgeführt werden. Daher müssen Angehörige nicht nur den Pflegestatus, sondern auch die Angemessenheit der medizinischen Behandlung überprüfen. Grundlegend ist es, den behandelnden Arzt oder die zuständige Pflegekraft nach dem aktuellen Aufnahmezweck zu fragen.

  • Klären Sie, ob der Aufnahmezweck Behandlung, Rehabilitation, Genesung oder Symptomkontrolle ist.
  • Fragen Sie, ob Medikamente hinzugefügt oder abgesetzt wurden im Vergleich zu vor der Aufnahme.
  • Informieren Sie sich kontinuierlich über nicht erstattungsfähige Behandlungen.

Wenn Sie Ihre Eltern in einer Pflegeeinrichtung unterbringen, ändert sich die Rolle der Familie. Anstatt sich direkt um die Pflege zu kümmern, ist es wichtig, den Zustand Ihrer Eltern zu beobachten und zu überprüfen, ob die notwendige Pflege und Behandlung ordnungsgemäß erfolgen. Denken Sie daran, dass das "Vertrauen in die Einrichtung" und das "Überlassen aller Entscheidungen der Einrichtung" zwei verschiedene Dinge sind.

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