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K-Bio: Die Diskrepanz zwischen Technologietransfers und Aktienkursen

Die Diskrepanz zwischen Technologietransfers und Aktienkursen im K-Bio-Sektor

Obwohl der KOSPI in diesem Jahr die Marke von 8.000 Punkten überschritten hat, zeigt der Pharma- und Biotechsektor eine relative Schwäche. Trotz der Ankündigung von Technologietransfers in Milliardenhöhe und klinischen Erfolgen bleiben die Aktienkurse wichtiger Unternehmen hinter den Erwartungen zurück. Einige Aktien haben sogar die Gewinne nach der Vertragsbekanntgabe wieder verloren. Dennoch gibt es optimistische Prognosen, dass die Anlegerstimmung sich verbessern könnte, wenn im zweiten Halbjahr wichtige Fachkonferenzen und weitere Vertragsnachrichten folgen.

K-Bio Technologietransfer Status und Aktienkursanalyse

Gründe für die schwache Aktienkursentwicklung

Der KRX Healthcare Index fiel zuletzt um 3,42 % auf 4130,54 Punkte und liegt damit über 1.000 Punkte unter dem Wert von 5403,37 Punkten vom 3. März, also vor etwa drei Monaten. Der KRX Healthcare Index setzt sich aus den 67 umsatzstärksten Pharma- und Biotechunternehmen zusammen. Insbesondere der koreanische Aktienmarkt wird derzeit von Halbleiteraktien wie Samsung Electronics und SK Hynix, KI-bezogenen Aktien, Stromausrüstungsaktien und einigen Rüstungsaktien angetrieben, während der Pharma- und Biotechsektor trotz Technologietransfers oft stagniert oder sogar fällt.

Trotz Erfolgen bei Technologietransfers

Tatsächlich konnten Pharma- und Biotechunternehmen wie Hanmi Pharmaceutical und Oscotec trotz des Abschlusses großer Technologietransferverträge die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen. Hanmi Pharmaceutical schloss einen Vertrag mit dem globalen Pharmaunternehmen Eli Lilly über 1,26 Milliarden US-Dollar (ca. 1,9 Billionen Won), doch nach der Bekanntgabe des Vertrags gab die Aktie ihre Gewinne wieder ab und schloss am 5. Tag bei 494.000 Won. Oscotec befand sich in einer ähnlichen Situation: Trotz des Vertrags mit AGIOS schloss die Aktie am 5. Tag bei nur 41.750 Won.

Neue Markttrends

Diese schwache Aktienkursentwicklung hält seit Anfang des Jahres an. Während in der Vergangenheit Technologietransferverträge in Milliardenhöhe ein wichtiger Treiber für Aktienkurse waren, legt der Markt derzeit mehr Wert auf tatsächliche Geldeingänge und die Erfolgsaussichten neuer Medikamente als auf die Vertragssumme. Das liegt daran, dass Technologietransferverträge aus Vorauszahlungen, Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren bestehen, die bekannt gegebenen Vertragssummen aber nicht sofort zu Umsätzen des Unternehmens führen.

Hoffnung für das zweite Halbjahr

Wertpapierfirmen blicken gespannt auf weitere Ereignisse im zweiten Halbjahr. Kim Sun-ah, Analystin bei Hana Securities, sagte: „Die Technologietransfererfolge von Hanmi Pharmaceutical und Oscotec sowie die Investitionen von Olix sind alle von erheblicher Bedeutung, aber die Aktienkurse scheinen nicht viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Es gibt jedoch noch viele positive Faktoren, auf die man sich freuen kann.“ Ein Beispiel ist die DD01-Therapie von D&D Pharmatech, die in Phase-2-Studien vielversprechende Ergebnisse gezeigt hat und bei der Gespräche über Technologietransfers mit globalen Pharmaunternehmen erwartet werden.

Letztendlich wird die Erholung des Pharma- und Biotechsektors im zweiten Halbjahr davon abhängen, ob es tatsächlich zu weiteren Technologietransfers, klinischen Daten und Zulassungsevents kommt, und nicht nur von bloßen Erwartungen. DB Securities schätzt, dass das kumulierte Volumen der Technologietransfers koreanischer Pharma- und Biotechunternehmen in diesem Jahr 12,9 Billionen Won übersteigen wird, und deutet an, dass dies das jährliche Volumen des Vorjahres übertreffen könnte.

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