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89-jährige Frau erholt sich dank zweiter TAVI-Behandlung von Herzproblemen

89-jährige Frau erholt sich dank zweiter TAVI-Behandlung von Herzproblemen

89-jährige Patientin erhält nach zweiter TAVI eine neue Herzklappe

Kürzlich wurde berichtet, dass eine 89-jährige Patientin durch eine zweite TAVI-Behandlung ihre Herzgesundheit wiedererlangt hat. Bei dieser Patientin war die künstliche Herzklappe, die vor sechs Jahren implantiert wurde, erneut verengt. Anstelle einer offenen Herzoperation wurde ihr eine neue Klappe mittels Katheter eingesetzt. Das medizinische Team des Seoul St. Mary's Hospital wandte die LLAMACORN-Technik an, bei der die dünne Membran der alten Klappe im Voraus eingeschnitten wird, um zu verhindern, dass der Eingang der Herzkranzgefäße blockiert wird, wenn die neue Klappe entfaltet wird. Dieser Fall ist die erste TAVI-Wiederimplantation in Korea und gibt vielen Menschen Hoffnung.

Die Bedeutung der Aortenklappe und die TAVI-Behandlung

Die Aortenklappe ist ein wichtiges Tor, durch das das Blut vom Herzen in den gesamten Körper fließt. Wenn die Klappe mit zunehmendem Alter oder aus verschiedenen anderen Gründen steif wird und sich verengt, kann das Herz Schwierigkeiten haben, Blut auszupumpen, was zu verschiedenen Symptomen führen kann. Dazu gehören Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Schwindel und in schweren Fällen sogar Ohnmacht. Früher war die Operation, bei der der Brustkorb geöffnet und die beschädigte Klappe ersetzt wurde, üblich. TAVI hingegen ist ein Verfahren, bei dem eine künstliche Klappe über einen dünnen Katheter, der durch die Blutgefäße in der Leiste eingeführt wird, eingesetzt wird. Dies stellt eine geringere Belastung für ältere Patienten und solche mit hohem Operationsrisiko dar.

Die Notwendigkeit einer Wiederimplantation und die LLAMACORN-Technik

Künstliche Herzklappen sind jedoch nicht für die Ewigkeit bestimmt. Mit der Zeit können sie verschleißen oder verkalken und sich erneut verengen. Wenn eine neue Klappe über die bestehende künstliche Klappe implantiert wird, nennt man dies „Valve-in-Valve“. Auch die Patientin in diesem Fall hatte vor sechs Jahren eine TAVI erhalten, aber die Klappe verengte sich stark aufgrund von degenerativen Veränderungen. Das medizinische Team entschied, dass eine neue Klappe notwendig war, um den Blutfluss zu verbessern.

  • Es besteht das Risiko, dass die Segel der bestehenden Klappe nach oben klappen und den Eingang der Koronararterien blockieren.
  • Die LLAMACORN-Technik schneidet die Segel der bestehenden Klappe im Voraus ein, um einen Blutpfad zu schaffen.
  • Die Verwendung einer selbstexpandierenden Klappe reduziert das Risiko einer Blockade des Gefäßeingangs.

Ergebnisse der Behandlung und zukünftige Herausforderungen

Nach dem Einsetzen der neuen Klappe zeigte die Herzultraschalluntersuchung am Tag nach dem Eingriff, dass die maximale Flussgeschwindigkeit des Blutes durch die Aortenklappe von 4,6 m/s auf 2,1 m/s gesunken war. Dies bedeutet, dass das Blut ungehindert durch die neue Klappe fließt. Professor Jang sagte: „LLAMACORN ist wirksam bei der Schaffung von Blutpfaden, und wir freuen uns, Patienten wie diesen eine neue Option anbieten zu können.“

Da TAVI jedoch teure künstliche Klappen verwendet, hängen die Kosten für den Patienten von der Kostenübernahme durch die Krankenversicherung ab. Derzeit wird TAVI nur einmal von der Krankenversicherung übernommen, und wenn eine Wiederimplantation erforderlich ist, können die Kosten für den Patienten erheblich sein. Angesichts der zunehmenden Zahl von TAVI-Behandlungen bei älteren Menschen scheint eine Anpassung der Krankenversicherungsrichtlinien für Wiederimplantationen notwendig zu sein.

Das Team von Professor Jang am Seoul St. Mary's Hospital hat in den letzten fünf Jahren mehrere „First-in-Korea“-Verfahren dokumentiert, darunter perkutane Vena Cava-Klappenersatz, TAVI über die Axillararterie, die Basilika-Technik und perkutane Aortenklappenersatz über die Jugularvene, und schenkt den Patienten Hoffnung.

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