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GSK erkundet neue Möglichkeiten in der Medikamentenentwicklung mit KI

Eine neue Ära der Medikamentenentwicklung mit KI

Kürzlich wurde bekannt, dass GSK die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) nutzt, um neue Wege in der Medikamentenentwicklung zu erkunden. Das Unternehmen erforscht, wie sich bestimmte Gene in menschlichen Zellen verändern, wenn ihre Funktion reguliert oder sie mit Medikamenten behandelt werden. Ziel ist es, große Datenmengen zu generieren, um Krankheitsursachen und therapeutische Zielmoleküle für die Medikamentenentwicklung zu identifizieren.

GSK und KI: Die Zukunft der Medikamentenentwicklung gestalten

Kooperationsvertrag zwischen GSK und Relation Therapeutics

Am 30. (Ortszeit) unterzeichneten das britische KI-Biotech-Unternehmen Relation Therapeutics und GSK eine Forschungskooperationsvereinbarung mit einem potenziellen Wert von bis zu 110 Millionen US-Dollar. Die Vereinbarung beinhaltet eine Vorauszahlung sowie gestaffelte Meilensteinzahlungen, deren genaue Beträge jedoch nicht bekannt gegeben wurden. Im Fokus dieser Zusammenarbeit steht die Generierung von Daten, um mithilfe von KI vorherzusagen, wie sich potenzielle Medikamentenkandidaten auf krankheitsrelevante Gene und Zellfunktionen auswirken.

Einführung des Multi-Omics-Ansatzes

Im Rahmen dieser Forschung plant Relation, durch die Messung von Veränderungen innerhalb von menschlichen Zellen nach der Genregulation oder Medikamentenbehandlung umfangreiche 'Zellreaktionsdaten' zu generieren. Diese Daten werden verwendet, um KI-Modelle zu trainieren, die die Wirksamkeit von Medikamentenkandidaten vorhersagen können. Darüber hinaus werden automatisierte Labortechniken eingesetzt, um die zeitliche Entwicklung von Zellreaktionen zu verfolgen.

  • Messung verschiedener biologischer Informationen, einschließlich der Genexpression
  • Analyse vielfältiger Veränderungen durch einen Multi-Omics-Ansatz

Identifizierung zuverlässiger therapeutischer Zielmoleküle

Wenn in der Medikamentenentwicklung therapeutische Zielmoleküle ausgewählt werden, die nicht direkt mit der Krankheit in Verbindung stehen, steigt das Risiko eines Scheiterns in der klinischen Testphase. GSK und Relation streben danach, KI mit Daten aus echten menschlichen Zellen zu trainieren, um biologische Signalwege, die an Krankheiten beteiligt sind, präziser zu analysieren und die Zuverlässigkeit der therapeutischen Zielmoleküle zu erhöhen. Die Vereinbarung konzentriert sich auf die Generierung von Daten und den Aufbau von KI-Modellen für die frühe Wirkstoffentdeckung, wobei spezifische Krankheiten und Zielmoleküle nicht offengelegt wurden.

Zukünftige Aussichten

Relation führt derzeit Forschungen zur Medikamentenentwicklung in den Bereichen Immun-, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen durch, wobei KI und Einzelzellanalysetechnologien zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit zwischen GSK und Relation ist nicht die erste; bereits 2024 wurde eine Forschungsvereinbarung zur Identifizierung neuer therapeutischer Zielmoleküle für fibrotische Erkrankungen und Arthrose unterzeichnet. Diese neue Vereinbarung wird als Fortsetzung der Zusammenarbeit interpretiert, um umfangreiche Zelldaten und KI-Grundlagen für verschiedene Medikamentenforschungsprojekte zu stärken.

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