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Pflaumen: GI- und GL-Werte und Tipps für das Diabetes-Management

Pflaumen: GI- und GL-Werte und Tipps für das Diabetes-Management

Vergleich von Pflaumen-GI- und GL-Werten und Hinweise zum Verzehr

Der glykämische Index von Pflaumen, GI und GL

Wisst ihr, wie viel ihr über Pflaumen wisst? Pflaumen sind als leckere und gesunde Früchte bekannt. Insbesondere der glykämische Index von Pflaumen liegt bei etwa 24-35, was einen sehr niedrigen Wert darstellt. Das bedeutet, dass Pflaumen Früchte mit niedrigem GI sind, die den Blutzucker langsam ansteigen lassen. Die in Pflaumen enthaltenen Ballaststoffe und Pektine helfen, die Zuckeraufnahme im Darm zu verzögern und Blutzuckerspitzen zu verhindern.

Darüber hinaus verbessern Polyphenole und Antioxidantien in Pflaumen die Insulinsensitivität und entlasten so die Bauchspeicheldrüse. Daher sind Pflaumen eine Frucht, die auch von Diabetikern oder Menschen, die abnehmen, unbesorgt genossen werden kann.

Die Stoffwechsel-Schutzbarriere von Pflaumen, was ist das Geheimnis?

Warum lassen Pflaumen den Blutzucker langsam ansteigen? Das liegt an den natürlichen blutzuckerregulierenden Inhaltsstoffen in Pflaumen. Pektin, ein wasserlöslicher Ballaststoff in Pflaumen, sorgt dafür, dass die Nahrung langsamer durch den Magen-Darm-Trakt gelangt und verlangsamt die Glukoseaufnahme im Darm. Darüber hinaus zieht der Inhaltsstoff Sorbitol in Pflaumen Wasser in den Darm und fördert die Darmbewegung sowie die Stuhlentleerung.

  • Pektin: Verlangsamt die Glukoseaufnahme
  • Sorbitol: Fördert die Darmbewegung und hilft bei der Stuhlentleerung
  • Polyphenole: Verbessert die Insulinsensitivität

Hinweise zum Verzehr von Pflaumen für Diabetiker

Aber egal wie gut Pflaumen sind, wenn die Art und Menge des Verzehrs nicht kontrolliert wird, kann dies die Bauchspeicheldrüse belasten. Hier sind einige Tipps für den sicheren Verzehr von Pflaumen.

  • Tägliche Verzehrmenge: 1-2 kleine Pflaumen, also etwa 100 g, sind angemessen. Da sie klein sind, isst man leicht zu viele, was den Blutzucker beeinflussen kann, also seid vorsichtig.
  • Zustand der Pflaumen: Wählt leicht säuerliche und feste Pflaumen statt vollreifer. Weiche Pflaumen können den Blutzucker schnell ansteigen lassen.
  • Trockenpflaumen und Pflaumensaft: Trockenpflaumen sind stark konzentriert an Fruktose und können den Blutzucker stark ansteigen lassen, daher ist es ratsam, sie zu meiden. Außerdem wird bei Pflaumensaft die Ballaststoffstruktur zerstört, was zu Blutzuckerspitzen führen kann.
  • Verzehr nach dem Essen: Es ist besser, Pflaumen 2-3 Stunden nach den Mahlzeiten als Snack zu essen, anstatt direkt nach dem Essen.

Genießt Pflaumen als gesunde Sommerfrucht!

Im Sommer sind Pflaumen eine willkommene Frucht, die Süße und frische Vitamine liefert. Genießt 1-2 Pflaumen pro Tag langsam mit Schale zwischen den Mahlzeiten. So könnt ihr die Antioxidantien und die angenehme Stoffwechselaktivität des Darms, die Pflaumen bieten, voll auskosten. Wir wünschen euch einen gesunden und energiegeladenen Sommer mit Pflaumen!

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