Die Bedeutung von Entlassungsplänen und das Problem der medizinischen Flüchtlinge
Die Bedeutung von Entlassungsplänen
Die Bedeutung von Entlassungsplänen wird in letzter Zeit wieder einmal hervorgehoben. Es gibt immer mehr Stimmen, die betonen, dass es unerlässlich ist, dass das medizinische Personal ausreichende Pläne erstellt, damit die Patienten sicher und reibungslos entlassen werden können. Solche Entlassungspläne umfassen alle Aktivitäten, die den Übergang des Patienten von einem Krankenhaus in eine andere Umgebung, z. B. nach Hause oder in eine andere medizinische Einrichtung, erleichtern. In den Vereinigten Staaten wurde dieses Konzept bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts definiert und betont.
Das Problem der medizinischen Flüchtlinge
Auch in unserem Land wird die Bedeutung von Entlassungsplänen zur Gewährleistung der Behandlungskontinuität von stationären Patienten immer wichtiger. Insbesondere das Severance Hospital in Yongin bezieht seine stationären Spezialisten aktiv in den gesamten Behandlungsprozess der Patienten ein und beteiligt sich an der Erstellung von Entlassungsplänen. Professor Cho Gye-hee wies darauf hin, dass es zwar leicht sei, die Entlassung als Ende der Behandlung zu betrachten, Patienten, die ohne ausreichende Vorbereitung entlassen werden, jedoch ein hohes Risiko haben, zu „Rehabilitationsflüchtlingen“ zu werden. Das heißt, nur weil die dringende Behandlung beendet ist, bedeutet das nicht, dass der Patient vollständig auf die Rückkehr in den Alltag vorbereitet ist.
Die Gefahren älterer Patienten
Insbesondere nach Angaben von Professor Cho besteht bei älteren Patienten aufgrund häufiger Medikamentenänderungen während des Krankenhausaufenthalts eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass sie Medikamente nach der Entlassung falsch einnehmen. Es kommt häufig vor, dass Medikamente, die eigentlich abgesetzt werden sollten, weiterhin eingenommen oder geänderte Dosierungsanweisungen falsch verstanden werden. Diese Medikationsfehler können bei wichtigen Medikamenten wie Antikoagulanzien oder Insulin zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen.
Zusammenarbeit für eine sichere Entlassung
Daher argumentiert Professor Cho, dass es unbedingt notwendig sei, Hochrisikopatienten frühzeitig zu identifizieren und ab dem ersten Tag des Krankenhausaufenthalts einen Plan zu erstellen, „wie der Patient sicher entlassen werden kann“. Hierfür ist die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaft und den medizinischen Einrichtungen unerlässlich. Auch nach der Entlassung müssen den Patienten Dienstleistungen wie häusliche Krankenpflege, Rehabilitationsbehandlung und Langzeitpflege angeboten werden, um sie sicher in die nächste Behandlungsphase zu begleiten.
Professor Cho betonte, dass der Entlassungsprozess eine Verschreibung und ein Bindeglied sei, das es dem Patienten ermögliche, sein nächstes Leben zu leben, und fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit verschiedener Bereiche wichtig sei, um den gesamten, organisch verbundenen Behandlungsprozess erfolgreich abzuschließen.
