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Roter Punkt auf der Zunge – nach 6 Monaten Krebs? Die schockierende Geschichte einer 42-Jährigen, der 35% ihrer Zunge entfernt werden musste.

Ein Punkt auf der Zunge wird zu Krebs? Frühe Symptome und Präventionsmethoden von Zungenkrebs

Haben Sie schon einmal einen kleinen roten Punkt auf Ihrer Zunge bemerkt und ihn als unwichtig abgetan? Was wäre, wenn Sie dachten, es sei nur eine harmlose Aphthe, und dann eine schreckliche Diagnose erhalten würden? Hier ist die schockierende Geschichte einer Frau, deren kleiner Zungenpunkt, den sie für stressbedingt hielt, sich innerhalb von nur sechs Monaten als Krebs herausstellte, was dazu führte, dass 35 % ihrer Zunge entfernt werden mussten.

Schockierende Geschichte von Rachel: Ein kleiner roter Punkt wird zu Zungenkrebs

Die US-amerikanische Krankenschwester Rachel Passarella (42) glaubte, der rote Punkt auf ihrer Zunge sei auf Stress nach einer Trennung zurückzuführen. Sie spülte ihren Mund mit Salzwasser und wartete auf eine natürliche Heilung, doch die Symptome besserten sich nicht. Drei Wochen später sprach sie bei einer zahnärztlichen Routineuntersuchung darüber, doch der Arzt beruhigte sie, dass es sich wahrscheinlich um eine harmlose Mundläsion handele, da sie eine gesunde Frau sei, die weder rauche noch Alkohol trinke. Rachel selbst, als Medizinerin, hielt sich ebenfalls nicht für eine Risikogruppe für Krebs.

Doch der Punkt wurde immer größer, und die Schmerzen wurden intensiver. Sie versuchte verschiedene Methoden wie Mundpflaster, Kokosnussöl, Backpulver-Gurgeln und Honig, aber nichts half. Auch ein HNO-Arzt erklärte ihr, es könnte stressbedingt sein, und lehnte eine Biopsie ab. Aufgrund der Schmerzen fiel ihr das Essen schwer, und sie verlor ganze 7 kg an Gewicht.

Rachel, die das Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmte, suchte eine andere Zahnarztpraxis auf. Dort untersuchte der Arzt die Läsion mit einem tragbaren Mundkrebs-Screening-Gerät und vermutete Krebs. Schließlich ergab die Biopsie die Diagnose: Plattenepithelkarzinom im Stadium 2. Dies geschah nur sechs Monate, nachdem der kleine rote Punkt erstmals aufgetreten war. Sie unterzog sich einer partiellen Glossektomie, bei der ein Teil ihrer Zunge entfernt wurde.

Auch nach der Operation hielten die Schwierigkeiten an. Eines Morgens strömte plötzlich Blut aus ihrem Mund, und sie wurde in die Notaufnahme gebracht. In einer kritischen Situation, in der sie 20 % ihres gesamten Blutvolumens verloren hatte, wurde eine Operation zur Naht der Zungenarterie durchgeführt. Derzeit hat Rachel etwa 35 % ihrer Zunge verloren und unterzieht sich einer Sprachtherapie. Sie betont, dass Zungenkrebs eine der am häufigsten fehldiagnostizierten Krebsarten ist, und rät aufgrund ihrer eigenen Erfahrung dringend dazu, Mundsymptome nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich gründlich untersuchen zu lassen.

Zungenkrebs: Was ist das und warum ist er gefährlich?

Zungenkrebs ist eine Art von Mundkrebs, der in den vorderen zwei Dritteln der Zunge auftritt. Meistens handelt es sich um ein Plattenepithelkarzinom, das von den Plattenepithelzellen ausgeht, die die Mundschleimhaut bedecken. Auch in Südkorea nimmt die Zahl der Mundkrebsfälle, einschließlich Zungenkrebs, stetig zu. Laut Daten des Forschungsteams von Professor Lim Young-chang von der Konkuk University School of Medicine stieg die Zahl der Zungenkrebsfälle von 307 im Jahr 1999 auf 937 im Jahr 2020 erheblich an.

Die frühen Symptome von Zungenkrebs ähneln stark häufigen Mundkrankheiten und werden daher leicht übersehen. Achten Sie genau auf die folgenden Symptome, wenn sie anhalten:

  • Wunde Stellen im Mund oder rote oder weiße Flecken
  • Geschwüre, die nicht heilen
  • Zungenschmerzen
  • Schwierigkeiten beim Schlucken von Nahrung
  • Unbehagen beim Sprechen

Laut dem National Cancer Institute (NCI) der USA ist die lange Dauer dieser Symptome der Hauptgrund für eine verzögerte Diagnose.

Versteckte Risikofaktoren und Prävention von Zungenkrebs

In der Vergangenheit galten Rauchen und Alkoholkonsum als die Hauptrisikofaktoren für Zungenkrebs, der hauptsächlich bei rauchenden Männern mittleren und höheren Alters auftrat. In jüngster Zeit nimmt die Inzidenz jedoch auch bei jüngeren Menschen und Nichtrauchern zu, oft in Verbindung mit einer Infektion durch das humane Papillomavirus (HPV), was eine erhöhte Wachsamkeit erfordert. Wie der Fall von Rachel zeigt, sind auch gesunde Nichtraucher keine Ausnahme.

Zungenkrebs beginnt oft als kleiner roter Fleck oder eine weiße Läsion an der Seite des Mundes und wird daher leicht mit einer einfachen Mundschleimhautentzündung verwechselt. Doch Mundwunden oder Läsionen, die länger als 2-3 Wochen anhalten, sollten niemals als harmlose Mundkrankheit abgetan werden, sondern müssen unbedingt von einem Spezialisten untersucht werden.

So schützen Sie Ihre wertvolle Zunge

Wie Rachels Geschichte zeigt, ist es wirklich wichtig, auf die Signale zu hören, die unser Körper uns sendet, selbst bei kleinen Symptomen. Neben regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen sollten Sie auf Veränderungen in Ihrem Mund achten und bei Symptomen, die über einen längeren Zeitraum anhalten, ohne Zögern einen Zahnarzt oder HNO-Arzt aufsuchen. Vergessen Sie nicht: Nur eine frühzeitige Erkennung ist der sicherste Weg, Ihre wertvolle Zunge und Ihre Gesundheit zu schützen!

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